Tauchen in Brandenburg: Klarwasserseen, Rinnen, Tagebaureviere und ein Tauchturm.
Acht ausführliche Dossiers verbinden die Basiswege am Stechlin-, Werbellin-, Straus- und Ruhlesee mit Gräbendorfer und Senftenberger See, dem Dreetzsee und dem Indoor-Tauchturm Wittenberge. Zugang, Schutzraum, Saison, Tiefe und fachliche Grenze bleiben überall getrennt.
Brandenburg-GrundsatzBrandenburgs tausende Seen sind kein allgemeines Tauchrecht: planbar ist nur der aktuell belegte Basis-, Vereins-, Camping- oder Indoorweg.
Dieses Portal ersetzt weder Genehmigung, Buchung, Tauchordnung, Karte noch die Entscheidung vor Ort.
Brandenburg-Tauchführer
8 eigenständige Dossiers mit Zugang, Tiefe und Originalquellen.
Jede Seite enthält Entscheidungsfelder, einen Fünf-Schritte-Plan, klare Aussagegrenzen und drei direkte Quellen.
01Ruppiner Seenland
Großer Stechlinsee
Der Stechlin ist Brandenburgs tiefster und bekanntester Klarwassersee, liegt aber in einem empfindlichen Schutzraum. Getaucht wird über die Tauchbasis mit Anmeldung und Taucherlaubnis im zugelassenen Bereich. Große Tiefe, kalte Schichten und ökologische Sensibilität verlangen ein konservatives Profil.
Tiefe
bis knapp 70 m; persönliche Zieltiefe deutlich begrenzen
Zugang
Kontrollierter Basiszugang
Prüfung
Basisöffnung, Anmeldung, Schutzregeln, Sicht und Kälte prüfen
Der Werbellinsee ist ein langgestrecktes Kaltwasserrevier mit historischen Kaffenkähnen. Die aktive Basis steuert Öffnungszeiten, Kurse und Einstieg. Wrackziele, Seelänge und Schifffahrt machen eine klare Navigation, Oberflächenmarkierung und qualifikationsgerechte Tiefenwahl unverzichtbar.
Tiefe
See bis rund 55 m; Ziele und Kähne tiefenabhängig
Zugang
Aktiver Betreiberzugang
Prüfung
Kalender, Öffnung, Kursbetrieb, Wetter und Wasserverkehr prüfen
Am Straussee liegt ein besonders klar dokumentierter Basisweg direkt im Kulturpark. Saisonzeiten, Basisgebühr, Füllung, Ausbildung und begleitete Tauchgänge sind veröffentlicht. Stadtbad, Fähre und andere Nutzer bleiben Teil der Oberflächenplanung.
Tiefe
bis rund 20 m
Zugang
Saisonaler Basiszugang
Prüfung
April bis Oktober regulär; Winteröffnung und Sondertermine bestätigen
Der Ruhlesee ist ein flaches, basisgeführtes Ausbildungs- und Naturbeobachtungsrevier. Die geringe Tiefe macht ihn nicht automatisch risikofrei; Wakeboard- und Freizeitbetrieb, Sicht und Übungszonen werden mit der Basis abgestimmt. Camping, Verleih und Kurse gehören zum Betreiberweg.
Tiefe
flaches Revier, etwa 5 m
Zugang
Aktiver Basiszugang
Prüfung
Basisöffnung, Wakeboardbetrieb, Camping und Tageslage prüfen
Am Gräbendorfer See führen die Flossenfreunde Laasow einen belegten Vereins- und Tauchschulweg. Der renaturierte Tagebau besitzt gut nutzbare flache Ausbildungsbereiche, bleibt aber Bergbaufolgelandschaft. Nur der bestätigte Basiszugang ersetzt historische Kartenpunkte.
Die Südsee-Basis erschließt den Senftenberger Tagebaufolgesee über einen klaren Vereinsweg. Für 2026 sind Wochenendzeiten von Mai bis Oktober veröffentlicht; außerhalb davon gilt Absprache. Stufeneinstieg, Füllung, Verleih und Notfallausstattung machen den Zugang planbar.
Tiefe
See bis rund 18 m
Zugang
Saisonaler Vereinszugang
Prüfung
Mai bis Oktober, Wochenendzeiten oder Termin nach Absprache bestätigen
Der Dreetzsee bietet einen kompakten, saisonalen Tauchweg direkt über Campingplatz und Luzin Diver. Der Betreiber nennt April bis Oktober und etwa zehn Meter Tiefe. Naturbeobachtung, Ausbildung und Badebetrieb werden in einem flachen Kaltwasserprofil zusammengeführt.
Tiefe
rund 10 m
Zugang
Saisonaler Campingzugang
Prüfung
April bis Oktober, Campingplatzbelegung und Basisöffnung prüfen
Der Tauchturm Wittenberge ist Brandenburgs ganzjährig planbarer Indoorweg. Neun Meter Tiefe, zwei Trainingsebenen und Fachpersonal trennen ihn klar von Freiwasserprofilen. Öffnung, Kurs- oder Eigenübungsrahmen und Ausrüstung werden direkt beim Betreiber gebucht.
Tiefe
9 m mit zwei Trainingsebenen
Zugang
Kontrollierter Indoorbetrieb
Prüfung
Öffnungszeiten, Kurs, Reservierung und Ausrüstung bestätigen