Außenbesichtigung ist nicht Penetration
SSI beschreibt sein Wreck-Diving-Specialty ausdrücklich für Tauchgänge um Wracks und künstliche Riffe ohne tieferes Eindringen. Für technische Penetration existieren getrennte, wesentlich weitergehende Programme.
Öffnungen, Durchgänge oder scheinbar kurze Innenbereiche verändern den Charakter des Tauchgangs. Eine spontane Entscheidung unter Wasser ist kein Ersatz für Ausbildung, Freigabe und passende Planung.
Wracks sind keine frei verfügbaren Kulissen
Eigentum, Denkmal- oder Kulturgutschutz, Bergungsverbote und lokale Betreiberregeln können Berührung, Entnahme, Befestigung oder Zutritt begrenzen. Maßgeblich sind die zuständige Stelle und das örtliche Briefing.
Nichts entfernen, verändern oder als Souvenir mitnehmen. Auch Sedimentaufwirbelung, Leinen und Anker können Struktur und Lebensraum beschädigen.
Tiefe, Sicht und Struktur gemeinsam bewerten
Wracks können scharfe Kanten, lose Teile, Netze, Leinen, schlechte Sicht und unerwartete Strömung verbinden. Teamabstand, Route, Navigation und Abbruchkriterien müssen zum konkreten Objekt passen.
Deutschland-Tauchen bewertet keine individuelle Wracktauglichkeit und gibt keine Penetrations-, Leinen- oder Dekompressionsanweisung.