Keine starre Temperaturtabelle verspricht Komfort
PADI beschreibt Nasstauchanzüge aus Neopren, dessen geschlossene Gaszellen isolieren. Ausführung, Bedeckung und ergänzende Teile unterscheiden sich je nach Einsatz.
Die tatsächliche Wahl hängt nicht nur von der Wassertemperatur ab. Dauer, Tiefe, Wiederholungstauchgänge, Wind an Land und persönliche Kälteempfindung gehören in eine konservative Entscheidung.
Eng anliegend, aber vollständig beweglich
Zu große Hohlräume fördern Wasseraustausch, während ein zu enger Anzug Atmung, Bewegung oder Bedienung beeinträchtigen kann. Deshalb werden mehrere Größen und Schnitte vollständig anprobiert.
Bei der Anprobe zählen Kniebeuge, Armbewegung, Reißverschluss, Hals- und Manschettenkomfort sowie der Sitz zusammen mit Jacket, Bleisystem, Haube, Handschuhen und Füßlingen.
Material, Nähte und Reißverschluss beobachten
DAN empfiehlt, Material, Nähte, Reißverschlüsse und Elastizität vor der Nutzung zu prüfen, besonders nach längerer Lagerung. PADI ordnet ergänzende Kopfhauben, Handschuhe und Füßlinge als zusammenpassenden Kälteschutz ein.
Spülen, vollständiges Trocknen und geeignete Lagerung folgen der Herstelleranleitung. Reparaturen an Nähten oder Reißverschlüssen werden fachkundig beurteilt.


